22quadrat

der atmosphärische dokumentarfilm „form“ beschreibt den konzept- und entwurfs- und umsetzungsprozes einer künstlerischen signaletik für den campus im olypiapark, die das interdisziplinäre studio für gestaltung 22quadrat für die technische universität münchen erarbeitet hat. die signaletik wurde für den neubau der fakultät für sport- und gesundheitswissenschaften im olypiapark entwickelt, deren architektur aus der feder von dietrich untretrifaller architekten stammt.

das konzept orientiert sich an einer aussage david bohms über die bedeutung der form und illustriert den prozess, der in jedem menschen und sportler angelegt ist, der im laufe seines lebens die perfekte form anstrebt, die in ihm angelegt ist und die der sportler über seine jeweilig disziplin zum ausdruck bringen möchte.

die signaletik besteht aus einer großformatigen handzeichnung, die sich als minimalistische raumgrafik durch die mittelachse des 120 meter langen gebäudes über beide seiten erstreckt und den sichtbeton fließend mit den glasflächen verbindet. eingebettet in die filligrane strichzeichnung sind typografische elemente, die die flure kennzeichnen, die von der mittelachse abgehen.

die handzeichnung ist die größte handzeichnung, die bisher durch 22quadrat umgesetzt wurde – sie erstreckt sich auf über 30 einzelnen wand- und glasflächen.

konzept und gestaltung signaletik: 22quadrat
kunde: technische universität münchen
architektur: dietrich untertrifaller architekten